Jul 20
Wie Dallaslive berichtet hat gestern das ZDF Magazin Frontal 21 über Cannabis als Medizin berichtet. Hier gibt es den Artikel zu lesen bzw. hier kann man die ganze Sendung sogar downloaden.
Für den Hinweis vielen Dank.
Wenn man sich die Situation in Deutschland anschaut die im Bereich Cannabis in der Medizin herrscht, dann ist man fast an das finstere Mittelalter und die Inquistion erinnert. Dogmatisch wird an Vorbehalten festgehalten und der Blick über den Tellerrand wird erst garnicht gewagt.
Warum sollte es in der Medizin anders laufen als in der restlichen Politik könnte man demotiviert fragen.
Tatsache ist und bleibt das wir ein hochtechnisiertes Land sind, das für den Schutz der “Wiesensumpftölpfelschnepfe” mehr ausgibt als für die Legalisierung von Cannabispräparaten im medizinischen Bereich. So ist es auch kaum verwunderlich warum immer noch Menschen leiden müssen statt günstige Medikamente die selbst in den USA zugelassen sind zu bekommen.
Man muß dafür wohl an allen Fronten kämpfen – z.B. auch auf der Hanfparade die am 5.August in Berlin stattfindet.
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May 05
So wie es aussieht wird Salvia divinorum in das Arzneimittelgesetz aufgenommen. Hier der Termin für die Veranstaltung:
Antrag des BfArM auf Unterstellung unter die Apothekenpflicht
Sitzung des
Sachverständigen-Ausschuss für Apothekenpflicht
nach § 53 AMG
am 16.05.2006
im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Bonn
Beginn: 10.00 Uhr
Aufnahme von Salvia divinorum in das Arzneimittelgesetz
Somit wird es wohl amtlich. Salvia divinorum wird in das Arzneimittelgesetz explizit aufgenommen und damit ist zumindest der Verkauf von getrockneten Blättern und sonstigen Bestandteilen der Pflanze tendenziell eher untersagt denn der übliche Passus mit Räuchern…. verfängt immer seltener.
Aus Erfahrung kann ich nur sagen, daß der Ärger der mit dem Besuch des Amtsapothekers einhergeht niemals den Gewinn aufwiegt den man mit dem Kraut machen kann.
Nebenbei stehen auf Handel mit Arzneimitteln von unbefugten Personen – alles außer Apotheker – sogar Gefängnisstrafen.
Es sei also gewarnt, wer noch Bestände hat, der sollte sie schnell loswerden.
Traurige Grüße
Harald
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Mar 11
Aus meiner Sicht hat sich im Bereich Kräuter und Samen viel getan in den letzten Jahren. Allerdings ist der Hype um diesen interessanten Bereich schon länger vorbei und es gibt fast keine reinen Ethnobotanik Händler wie in früheren Zeiten.
Was hat sich verändert?
Viele haben Etnobotanik mit Drogen gleichgesetzt, das war und ist ein Irrglaube. Generell verändern Kräuter, Pflanzen und vielleicht Samen den Menschen, nur nicht als “Droge” im heutigen Sinne. Nicht umsonst kauft man Kräuter als Kräuterdrogen beim Großhandel ein – das hat aber nichts mit LSD oder sonsten Modedrogen zu tun.
Somit hat sich nach den Jahren Ernüchterung breit gemacht.
Dazu kommen natürlich auch Probleme mit Behörden und Kiddies die sich an den falschen “Drogen” zu schaffen gemacht haben.
Ein weit verbreiteter Irrglaube ist nämlich, daß Kräuter nicht so gefährlich sein können wir “illegale” Drogen. Das ist falsch. Wer sich die falschen Kräuter reinfährt, der kann durchaus sterben.
Die Hoffnung von vielen Händlern der ersten Stunde auf einen sorgsamen und verantwortungsvollen Umgang mit Kräutern haben sich nicht bewahrheitet und somit haben viele Händler und “Freaks” wieder aufgehört, bzw. geben Ihr Wissen nicht mehr weiter.
Ich denke, dass in der heutigen Jugendkultur der Begriff Etnobotanik leider fast tot ist und das sieht man z.B. auch an unserem Ethnobotanik Sortiment
.
Interessante Samen gibt es z.B. noch bei Magicgardenseeds – Samen und Saatgut
.
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Mar 01
Leider hat uns folgende Nachricht erst heute erreicht:
Wie so oft werden solche Events fast nirgends bekannt gemacht. Wir werden in Zukunft versuchen solche Ereignisse frühzeitig bekannt zu geben.
Auf einem Symposium zum 100. Geburtstag von Albert Hofmann, bei dem der Entdecker der Substanz mehrfach auf dem Podium bereitwillig und mit viel Humor Fragen beantwortete, suchte man den zukünftigen Platz von LSD in der Gesellschaft. Etwa 80 Referenten aus aller Welt diskutierten in Basel mit einem gutend Dutzend ausstellenden Malern und auftretenden Musikern, 200 Journalisten und etwa 2.000 Besuchern drei Tage im Kongreßzentrum der Messe Basel die zentrale Frage: Welchen Platz kann und soll LSD in einer Gesellschaft einnehmen?
Der Titel der Veranstaltung »Sorgenkind und Wunderdroge« konnte kaum besser gewählt sein. Noch heute, fast sechs Jahrzehnte nach der Synthese durch den Chemiker Albert Hofmann im Jahre 1938, steht die Substanz in einem zutieft ambivalenten Ruf. In allen Ländern der Erde ist sie verboten, auf der anderen Seite gibt es genauso lange währende Bemühungen, das potente Psychedelikum als Medikament oder sakralen Bewußtseinsfahrstuhl einsetzen zu dürfen.
Diese Pressmitteilung ist eine Art Presseecho zum LSD-Symposium und ist im Wesentlichen aus Zitaten, die aus den am besten recherchierten respektive treffendsten Zeitungsartikeln, die zum respektive nach dem Symposium erschienen sind, zusammengestellt. Anfangs sind zahlreiche Zitate von Albert Hofmann wiedergegeben, dann folgen Informationen zu Medizin, Therapie, Kultur, Politik u.a.m. und zum Schluß eine Zeittafel zur Geschichte des LSD.
Den ganzen Artikel bei Eve&Rave lesen
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