Feb 21

Schliff-, Schraub- und Stecksysteme von gängigen Wasserpfeifen führt vor allem bei Gelegenheitsrauchern oftmals zur nachhaltigen Verwirrung.
Eine typische Mail wie sie hin und wieder bei uns eingeht:


Hallo Freunde,

mir ist vor kurzem die Bowl meiner heißgeliebten Glasbong kaputtgegangen. Ich kenn mich nun leider mit den “technischen” Aspekten nicht so aus und frage mich nun welche Art von Kopf ich für meine Bong brauche. Foto hängt an.

Wenn das beigefügte Foto von der Qualität und der Aufnahmeperspektive einen Schluss auf die Schliffverbindung zuläßt, helfen wir natürlich gerne weiter. Leider ist dies aber nicht in allen Fällen möglich, so daß wir dem Kunden oftmals eine kleine “Anleitung” schreiben müssen. Um solche Anfragen in Zukunft mit einem Link beantworten zu können, nun also diese kleine Einführung ;)



old-school: klassischer Trichterkopf ohne Schnickschnack

Glasköpfe

Ein Bongkopf aus Glas muss auf alle Fälle mit Rücksicht auf die Bongs selbst gewählt werden. Die gängigen Verbindungsgrößen 12,5mm ,14,5mm und 18,8mm können ggfls. leicht mit einem Lineal direkt am Schliffansatz ermittelt werden. Bitte beachtet, daß gerade bei billigen Bongs die Herstellerungstoleranz teilweise nicht unerheblich ist. Eine Abweichung von nahezu einem Milimeter klingt zunächst nicht dramatisch, kann aber zu nicht unerheblichen Einbußen in der “Zugkraft” führen. No-Name Bongköpfe sind durchaus bekannt für solche Schwächen.

Wer sich auf diese Weise schnell darüber im Klaren geworden ist, welche Bongkopf-Größe er benötigt, steht im Anschluss oft vor einer teils überfordernden Auswahl an verschiedensten Kopfarten:

  • Flutschkopf
  • Siebnut-Kopf
  • unterschiedliche Formen
  • unterschiedliche Größen
  • Spezial Varianten

Normalerweise (bei den meisten Köpfen) wird ein separater Sieb benötigt, der in den Kopf gelegt wird und daß Durchsaugen des Füllmaterials verhindert. Ist der Durchlass des Kopfes jedoch eher gering, kann dieser Sieb auch weggelassen werden – in diesem Fall spricht man von Flutschköpfen. Ein enger Durchlass erhöht den Ansaugdruck auf eine kleiner Fläche, was zur Folge hat, das die Füllung erst ganz am Schluss (also dann, wenn es sich im Prinzip nur noch um Asche handelt) durchrutscht. Vorteil: man kann sich das Ausklopfen des Kopfes sparen und viele Raucher schwören auf die besondere Performance dieses Systems. Allerdings handelt man sich dabei auch eine Menge Schmutz direkt in der Pfeife ein.



Bongkopf mit Siebnut

Wer auf einen Sieb nicht verzichten möchte, findet etliche Modelle, die mit separaten Halterungen bzw. kleinen Glaskerben in der passenden Siebgröße ausgestattet sind. Die Siebe sitzen so perfekt und können nicht so schnell verrutschen. Das Einlegen eines Siebes kann u.U etwas Geduld erfordern, wer allerdings schon mal die berühmten – aus trichterförmigen Köpfen springenden – Hüpfsiebe genossen hat, wird um dieses Feature froh sein.

Die Wahl der Kopfform bzw. auch der Kopfgröße ist alleine der persönlichen Vorliebe geschuldet. Trichtervarianten bzw. streng konische Formen zeigen zwar das erwähnte Problem mit der Siebpassung auf, gewährleisten dafür aber ein regelmäßigeres Durchglühen des Kopfinhaltes.



Advanced: Kopf mit Aschefänger

Wer auf Gimmicks abfährt, dem bietet die große Welt der Wasserpfeifenköpfe ein wahres El Dorado. Kombis mit Aschfänger- oder gar Vorkühlerfunktion finden immer stärkeren Zulauf und erfahren dadurch auch so manche Innovation, die den Rauchgenuss nochmals milder und angenehmer macht.

Nicht-Glasköpfe

Bei Bongs, die auf Glasverbindungen verzichten, wird die Kopfwahl sehr einfach. Die Schraubverbindung ist genormt, so daß nahezu jeder Schraubkopf auf das dazu passende Alu-Chillum passt.



Für alle Bongs mit Schraubchillum: Bongkopf aus Metall

So kann man ggfls. auch bedenkenlos kombinieren: Ein Steinkopf auf eine Acrylbong, ein Metallkopf auf eine Keramikpfeife oder auch umgekehrt – vergreifen kann man sich kaum. Prinzipiell sind alle Schraubköpfe als Flutschkopf anzusehen. Wer seine Bong vor extremer Schmutzbelastung schützen will, findet jedoch auch auf diesem Sektor etliche Größen, die für den Betrieb mit Sieb geeignet sind.


Schraubkopf aus Stein.

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Feb 07

Nicht nur Umsteiger, die aus Kostengründen von der fertigen Kippe auf Selbstgedrehtes wechseln möchten, auch für langjährige “Kurbler” ist es teilweise sehr schwer den Überblick über verschiedene Arten von Zigarettenpapier zu behalten und vor allem sich die Unterschiede konkret vor Augen zu halten. Oftmals bleibt man einfach beim angestammten Paper aus den Rookietagen und beäugt Neuerungen eher mit konservativen Mißtrauen. Da Letzteres niemals der beste Weg zur Erleuchtung sein kann möchten wir an dieser Stelle einige Grundinformationen zum Thema loswerden.



Ein Klassiker: Normalpapier OCB Premium

Größen von Zigarettenpapier

Hier ist die Blättchengröße und nicht die Päckchengröße gemeint. Die Päckchen sind zwar auch in unterschiedlichen Formaten erhältlich, die darin befindlichen Papiere unterscheiden sich jedoch nicht in der Größe. Von der Blattgröße her kann man von wohl 3 Grundvarianten sprechen:

  • Normalpapers: die gängigste Größe von Zigarettenpapier in 70×35 mm bzw. 1 1/4 Zoll (so die englische Größenbezeichnung.
  • Longpapers: Sind sowohl breiter als auch länger als Normal-Zigarettenpapier. Für gewöhnlich 110mm. Für diese Größe gibt es auch spezielle Drehmaschinen, die diese Papers fassen können.
  • Rolls: Wer sich auf keine Länge festlegen möchte, kann auch zu sogenannten Rolls greifen. Dies ist Zigarettenpapier auf der Rolle, das je nach Bedarf abgewickelt werden kann.



Longpapers von RAW

Material von Zigarettenpapier

Papers werden aus meist aus Cellulose / Zellstoff, dem Grundstoff pflanzlicher Zellwände, gefertigt. Für die Produktion von Zigarettenpapier werden hierzu meist folgende Materialien verwendet.

  • Holz
  • Hanf
  • Reis
  • Flachs

Fertigungsunterschiede

Rein technisch unterscheiden sich die meisten Sorten in vor allem 2 Punkten: Die Beschichtung der Klebefläche (diese kann aus Gummi Arabicum oder aus Dextrin bestehen) und dem Vorhandensein einer Imprägnierungen zur Verbesserung der Abrenneigenschaften. In Frankreich z.B wird tradtionell viel Zigarettenpapier ohne diesen Zusatz benutzt. Der Nachteil liegt im häufigeren Ausgehen der Zigarette. Der Vorteil im rechtzeitigen Ausgehen der Zigarette.



Rips Rolls rocken.

Bekannte Hersteller von Zigarettenpapier

Bekannte Hersteller von Zigarettenpapier sind u.a OCB, Gizeh, Smoking, RAW, Rips und Rizla.
Die zunehmend Verbreitung findenden aromatisierten Papers (Zigarettenpapier mit Geschmack)
werden u.a von Juicy Jays, Brown Sugar und Golden Wrap.

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