Eine der eher unangenehmen Begleiterscheinungen in Growzelten oder Growrooms ist die – mit steigender Abluftleistung zunehmende – Geräuschbelastung, die durch den verwendeten Lüfter entsteht. Dies kann vor allem bei “größeren” Lösungen zu einer Lärmbelastung führen, die eine Platzierung der Anlage in Schlafplatznähe quasi unmöglich macht. Besonders ärgerlich wird dies spätestens, wenn sich sogar Nachbarn durch die entstehenden Brummgeräusche gestört fühlen. Was kann man also tun, um die Lautstärke auf ein erträgliches Maß zu stutzen?
Passender Lüfter
Etliche Heimzüchter gehen auf Nummer sicher und kalkulieren den Lüfter gerne mal 1 bis 2 Nummern größer, als es für das zur Verfügung stehende Raumvolumen eigentlich notwendig wäre. Dies macht zwar durchaus Sinn – vor allem, wenn die Anlage an eher suboptimalen Orten (Dachboden, Waschküche) aufgebaut werden – sollte aber nicht übertrieben werden. Leistungstärkere Lüfter sind auch deutlich lauter und eine Abluftleistung von über 1000m³/h braucht in einem XS-Zelt wirklich keiner.
sorgfältige Verbauung
Achtet darauf, daß der Lüfter einigermaßen fest verbaut ist. Vor allem sollte man darauf achten, das entstehende Vibrationen nicht an z.B das Zeltgestänge übertragen wird, da dies wie ein Verstärker wirkt und ggfls. sogar Schwingungen an Bodenstrukturen weitergeleitet werden. Das freut den Untermieter nicht besonders. Als beste Lösung kann in den meisten Fällen das freie Aufhängen ohne Kontakt zu Zeltwänden etc. angesehen werden.
Schallschutzschläuche
Viel Lärm kommt direkt durch die Schläuche, die Lüfter mit Aktivkohlefilter bzw. den Luftausgängen verbinden. Vor allem bei leistungstarken Lüftern schwören viele Grower deshalb auf den Einsatz von sogenannten Schallschutzschläuchen, die im Inneren ähnlich wie bei der Thermoisolierung beim Hausbau mit Mineralwolle gefüttert sind. Diese sind zudem sehr hitzebeständig, so daß keine Probleme bei der Abfuhr von z.B von hochwattigen NDL-Lampen hocherhitzer Luft zu befürchten ist. Vorsicht beim Einbau: das Material ist Glaswolle nicht unähnlich und kann zu unangenehmen Reizungen der Haut führen.
Schalldämpfer
Wenn das nichts hilft, wäre als nächster Schritt ein Schalldämpfer (Rohrschalldämpfer) anzudenken. Diese sehen aus wie Schalldämpfer von Motorrädern und werden einfach in die bestehen Anlage eingeschleift. Die Anschlussgrößen sind kompatibel zu den üblichen Maßen an Lüfter und Filtern, so daß die Erweiterung meist sehr einfach vorzunehmen ist. Nachteil: die Schalldämpfer haben ein relativ hohes Eigengewicht, so daß bei
billigeren Boxen oftmals die Belastungsgrenzen des Zeltgestänges zu bedenken sind. Einige Hersteller haben ihr Augenmerk deshalb auf größere Toleranzgrenzen gelegt – so z.B beim Growlab.
Schallschutzlüfter
Die High-End-Lösung ist natürlich direkt den Lüfter zu kapseln. Diesem Prinzip folgen gängige Schallschutzlüfter, die im Inneren mit Schaumstoff oder ähnlichen Materialien ausgestattet sind. Dies mindert die nach außen dringenden Betriebsgeräusche ganz enorm und stellt so wohl das Best-Practise dar. Allerdings sind diese Schallschutzlüfter leider erheblich teurer als normale Lüfter und auch von ganz erheblichen Eigengewicht. Billigere Tragekonstruktionen haben damit öfters Probleme, so daß sich eine Platzierung am Boden empfiehlt.
Ältere Raucher (ja lieber Biedermeier-Aktivisten – die gibt es) kennen noch Zigarettensorten, die zwar mit Filtern ausgestattet sind, diese jedoch vorrangig zur Vermeidung von Tabakkrümmel im Mund gedacht waren und keine Filterung als solche gewährleisteten. Zu diesem Zweck griffen die Hersteller zu einfachen, kleinen Papprollen, die den Zigaretten aufgesteckt wurden (teilweise auch mit Schnüren fixiert, wie bei manchen asiatischen Sorten). In heutiger Zeit bekommt diese Pappfilter separat in verschiedenen Breiten und Längen zur “Selbstkonfiguration”. Auch Liebhaber von konischen Rollformen finden spezielle, auf diese Drehart zugeschnittene, Filtertips. Manche Hersteller von Zigarettenpapier legen solche Pappfilter auch gleich ihren Erzeugnissen bei.
Typische Zigarettenfilter zum Eindrehen (oder auch die an fertigen Zigaretten) bestehen aus Cellulose (Zellstoff aus Holz gewonnen) und verhindern nicht nur Tabakbrösel im Mund, sondern reduzieren auch die Aufnahme von Kondensat und anderen, bei der Tabakverbrennung entstehenden, Schadstoffen. Erhältlich sind solche Zigarettenfilter in verschiedenen Dicken, um den verschiedenen Rollgewohnheiten der Raucher gerecht zu werden. Slim-Filter (die schlanke Variante) gewinnen immer mehr Zuspruch unter Rauchern, die eher dünne Kippen bevorzugen.
Steckfilter für Tabakpfeifen sind ebenfalls (aber nicht immer) in Aktivkohlevariante erhältlich und verursachen neben dem Filterungseffekt auch eine deutliche Abmilderung des oftmals sehr scharfen Pfeifengeschmacks. Normalerweise besitzen diese Pfeifenfilter eine Dicke von 9mm, was genau passend für die meisten Varianten von klassischen Tabakpfeifen ist, aber leider zu groß für etliche Modelle an Purepipes und anderen “Szenepfeifen”. Als überaus praktisch erweisen sich Pfeifenfilter allerdings für das Rollen von Blunts und mehrblättrigen Zigaretten. 



Das Growlab erfindet das Rad nicht neu, sondern bietet auf Basis der bewährten Modelle sinnvolle Weiterentwicklungen, die dem Grower zum einem das Leben erleichtern, aber auch ein deutliches Plus an

































